Gebaeudeffizienzklassen - Oberwegner GmbH Schalt und Regelanlagen

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Basis der Energieeffizienz

Viele bestehende und neue Gebäude müssen auf ihre Energieeffizienz und auf ihren Energieverbrauch hin beurteilt werden. Die DIN EN 15232 ist ein gutes und schnelles Hilfs-Tool zur Beurteilung der Güte der Gebäudeautomation. Die Vorgehensweise ist dabei leicht  nachvollziehbar.

Zunächst werden, nach Tabelle 1, der  Umfang an gegebenen Gebäudeautomationssystemen und Maßnahmen des technischen Gebäudemanagements erfasst. Darauf aufbauend lassen sich die Auswirkungen auf die Energieeffizienz bewerten und klassifizieren. Wie Abbildung 1 zeigt, reichen die vier festgelegten Klassen von „nicht energieeffizienten“ bis hin zu „hoch effizienten“ Gebäudeautomationssystemen. Nicht vorhandene Einrichtungen werden nicht in die Bewertung aufgenommen. Klasse C legt in diesem Zuge den Standard fest und  vertritt so die Referenzklasse. Hier wird beispielsweise die Regelung von einzelnen Räumen vorausgesetzt. Die Basis zur Bewertung und Optimierung von Gebäuden ist so gelegt.


Vorteil für alle Beteiligten

Durch die Klassifizierung wird ein Standard gesetzt, an dem sich sowohl Bauherren und Eigentümer als auch Planer orientieren. Somit dient sie auch der Definition und Überprüfung von umzusetzenden Funktionen. Zusätzlich sichern das vorausschauende Planen und die Ausrichtung nach der DIN EN 15232 enorme Energieeinsparungen, die einen Großteil der späteren Betriebsführung von Gebäuden ausmachen. Dies ist ein oft unterschätzter Punkt, wenn man bedenkt, dass die Betriebskosten etwa 80 % der Gesamtkosten eines Gebäudes verursachen.

Berechnungsverfahren

Nach der Einordnung in die Klassen stehen zwei Möglichkeiten zur Erfassung der potenziellen thermischen und elektrischen Energieeinsparungen zur Verfügung. Zum einen die

   faktorbasierte Berechnung,

die in Tabelle 2 die thermischen Effizienzfaktoren verschiedener Gebäudetypen zeigt. So ist es bei einem Hörsaal beispielsweise möglich 50 % der Wärmeenergie einzusparen, wenn man ein gegebenes Projekt von der Referenzklasse auf die Effizienzklasse A anhebt.

Berechnungsverfahren

Nach der Einordnung in die Klassen stehen zwei Möglichkeiten zur Erfassung der potenziellen thermischen und elektrischen Energieeinsparungen zur Verfügung. Zum einen die

   faktorbasierte Berechnung,

die in Tabelle 2 die thermischen Effizienzfaktoren verschiedener Gebäudetypen zeigt. So ist es bei einem Hörsaal beispielsweise möglich 50 % der Wärmeenergie einzusparen, wenn man ein gegebenes Projekt von der Referenzklasse auf die Effizienzklasse A anhebt.

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